Johann Huge war Bürgermeister von Hamburg. 


  • 1457 Flandernfahrer; 
  • 1462 Schaffer der Flandernfahrer Gesellschaft; 
  • Wandschneider 1461 –1467;
  • 1473 –1477. Landherr von Hamm und Horn 
  • 1466- 1470; Vorsteher des St. Georgs-Hospitals
  • 1472 – 1476; Werkzollherr 1467 – 1469
  • Münzherr 1469 – 1471
  • Gerichtsherr  1470
  • Kämmereiherr 1471, 1473 – 1476, 1478; 
  • Schoßherr 1472,1477; 
  • Morgensprachherr der Wandscheerer 1473
  • Verwalter des Eimbecker Hauses 1477
  • Akzise- und Weddeherr 1477
  • Siegelherr 1477
  • Bürgermeister 1478
  • Apothekenherr 1484, 1485, 1487.


Huge war zeitweise Amtmann auf der von 1465 – 1484 im Pfandbesitz Hamburgs befindlichen Steinburg. 1480 Vertreter des Hamburger Rates beim Abschluß des Vergleichs mit dem Domkapitel, 1485 entschied er den Streit zwischen dem Domkapitel und dem Johannis-Kloster. 1499 wurde Huge mit Hermann Langenbeck zusammen vom Hamburger Domkapitel in den Bann getan, worüber sich Rat und Bürgerschaft lebhaft beschwerten. 1479 nach Lübeck zur Versammlung der wendischen Städte, ebenda 1480 wegen ihres Streites mit den Holländern und wegen Seeräubereien. Im selben Jahre Abgesandter Hamburgs in Rendsburg, zu den von Christian I. von Dänemark einberufenen Landtage, auf welchem der König vergeblich von den Dithmarschen die Anerkennung seiner Rechte forderte.


Nacheinander zum König nach Haseldorf, nach Itzehoe und von dort nach Uetersen zur dänischen Königin, sowie zum Bischof von Lübeck und nochmals nach Rendsburg geschickt.


1464 erwarb Huge das Grundstück Ness (Petri A,11).  1480 wurde ihm gemeinschaftlich mit seinem Schwager Meine vom Berge das Grundstück seines Schwiegervaters Peter vom Berge, Catharinenstraße (Cath.A.154) zugeschrieben, das er 1484 allein übernahm.


siehe auch : Kredit im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa; herausgegeben von Michael North,

Artikel: Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt : Kaufmannskredite in Nordwestdeutschen Städten im 15. und 16. Jahrhundert.1991, Böhlau-Verlag, S.121ff.

Johann Huge was mayor of Hamburg. 



Huge was temporarily bailiff at the Steinburg, which was a pledged property of Hamburg from 1465 to 1484. In 1480 he represented the Hamburg Council at the conclusion of the settlement with the cathedral chapter, in 1485 he decided the dispute between the cathedral chapter and the Johannis monastery. In 1499, Huge and Hermann Langenbeck were put under the spell of the Hamburg Cathedral Chapter, which the council and the citizens complained about vividly. In 1479, Huge went to Lübeck for the assembly of the Wendish towns, in 1480 because of their dispute with the Dutch and because of piracy. In the same year, Hamburg's envoy in Rendsburg, to the provincial assemblies convened by Christian I of Denmark, at which the king demanded in vain that the Dithmarschen recognize his rights.


One after the other sent to the King to Haseldorf, to Itzehoe and from there to Uetersen to the Danish Queen, as well as to the Bishop of Lübeck and again to Rendsburg.


In 1464 Huge acquired the property Ness (Petri A,11).  In 1480, together with his brother-in-law Meine vom Berge, he was assigned the property of his father-in-law Peter vom Berge, Catharinenstraße (Cath.A.154), which he took over alone in 1484.


siehe auch : Kredit im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa; herausgegeben von Michael North,

Artikel: Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt : Kaufmannskredite in Nordwestdeutschen Städten im 15. und 16. Jahrhundert.1991, Böhlau-Verlag, S.121ff.